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Logo von Medienlabor Bibliothek mit dem Untertitel Medienkompetenz für Erwachsene

Medienlabor Bibliothek

  • Vernetzungsraum für Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Baden-Württemberg
  • Fokus: Medienkompetenz, Demokratiebildung und Hilfe zur Selbsthilfe
  • Impulse, methodische Orientierung und praxistaugliche Arbeitshilfen für politische Medienbildung für Erwachsene
  • Unterstützendes Angebot: Impulsraum für Ideen und offenen Austausch sowie Orientierungshilfe für die eigene Praxis
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Medienlabor Bibliothek

  • Vernetzungsraum für Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Baden-Württemberg
  • Fokus: Medienkompetenz, Demokratiebildung und Hilfe zur Selbsthilfe
  • Impulse, methodische Orientierung und praxistaugliche Arbeitshilfen für politische Medienbildung für Erwachsene
  • Unterstützendes Angebot: Impulsraum für Ideen und offenen Austausch sowie Orientierungshilfe für die eigene Praxis

Über das Programm

Bibliotheken sind niedrigschwellige Orte der Information und Begegnung. Phänomene wie Desinformation, algorithmische Meinungsbildung und digitale Ausgrenzung nehmen zu. Damit wächst ihre Rolle als verlässliche öffentliche Räume. Viele Einrichtungen arbeiten zugleich unter hohem Ressourcendruck. Politische Themen können zusätzliche Unsicherheiten mit sich bringen, insbesondere im kommunalen Umfeld.

Das Medienlabor Bibliothek setzt hier an. Es verbindet Medienkompetenz mit demokratischer Bildung – ohne zusätzliche Projektverpflichtungen zu erzeugen. Das Angebot ist praxisnah aufgebaut und das Angebot findet in wechselnden Regierungsbezirken in Baden-Württemberg statt.

Entwickelt wurde das Projekt von der MFG Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und dem dbv-Landesverband Baden-Württemberg.

Ziele des Programms?

Das Medienlabor unterstützt Bibliothekarinnen und Bibliothekare dabei, Angebote zur politischen Medienbildung realistisch einzuschätzen, fachlich zu verorten und bei Bedarf weiterzuentwickeln. Ziel ist mehr Sicherheit im professionellen Handeln zu erlangen. Das Angebot richtet sich besonders an Bibliotheken, die Menschen ab 30+ Jahren erreichen möchten, die bisher wenig Berührung mit politischer oder medialer Bildung hatten.

Wichtig: Es besteht keine Verpflichtung, neue Projekte umzusetzen. Das Medienlabor bietet vielmehr einen strukturierten Rahmen für zentrale Fragen: Welche Themen passen zum Profil der eigenen Bibliothek? Welche Partnerinstitutionen und Netzwerke können unterstützen? Welche Formate sind mit Blick auf Personal und Organisation machbar? Wie lassen sich kontroversen Inhalte verantwortungsvoll und professionell moderieren?

Orientierung bietet der Beutelsbacher Konsens als fachlicher Referenzrahmen politischer Bildung. Er formuliert die drei Leitlinien: keine Überwältigung, Kontroversität abbilden und die Befähigung der Teilnehmenden zur eigenen Urteilsbildung. Für kommunale Einrichtungen wie Bibliotheken bedeutet das Klarheit, Transparenz und zusätzliche Sicherheit.

Worauf liegt der Fokus?

Im Medienlabor Bibliothek stehen konkrete Praxisfragen im Mittelpunkt. Welche Formate funktionieren niedrigschwellig? Wie erreiche ich Erwachsene, die sich bislang wenig angesprochen fühlen? Welche Angebote sind mit vorhandenen Ressourcen leistbar? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Und was hat sich in anderen Bibliotheken als tragfähig erwiesen?

Im Kern geht es um professionelle Orientierung, nicht um die zwingende Ausweitung des Aufgabenportfolios. Ziel ist die fachliche Klärung, der kollegiale Austausch und ein realistischer Blick auf die eigenen Möglichkeiten.

Module des Programms

Einführung in politische Medienbildung in öffentlichen Bibliotheken. Zentrale Begriffe werden geklärt. Die Einordnung erfolgt auf Grundlage des Beutelsbacher Konsens. Typische Konfliktsituationen werden gemeinsam betrachtet. Ziel ist es, eigene Fragestellungen zu schärfen und Ansatzpunkte für mögliche Formate zu identifizieren

Die Teilnehmenden bringen eigene Ideen und Überlegungen ein. Diese werden fachlich professionell begleitet und in einem geschützten Rahmen gemeinsam weiterentwickelt. Dabei steht die praktische Umsetzbarkeit unter realistischen personellen und organisatorischen Bedingungen im Vordergrund. Auch Zweifel und Grenzen können offen thematisiert werden.

In der Abschlussveranstaltung werden Erfahrungen, Konzepte und Praxisbausteine vorgestellt. Ziel ist es, voneinander zu lernen, kollegiale Beratung zu ermöglichen und weitere Bibliotheken zu ermutigen, politische Medienbildung im eigenen Profil im jeweils passenden Umfang zu verankern.

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 8. März 2026.