Aufbau einer eigenen Initiative und Stärkung bestehender Gruppen
Laut Digital-Index 2019/20 nutzen 81 % der 60-69-Jährigen das Internet zumindest ab und zu, von den Menschen ab 70 Jahren und älter noch 52 %. Und es gilt: je älter, desto weniger. Der Großteil der Offliner*innen ist im Rentenalter und kam vermutlich bislang auch ohne Internet aus oder greift bei digitalen Anwendungen auf die Hilfe von Familienmitgliedern zurück.
Viele würden das Internet aber nutzen, wenn sie einen klaren Nutzen erkennen würden und ihnen jemand bei ihren ersten Schritten ins Netz begleitend zur Seite stünde. Die digitalen Möglichkeiten in nahezu allen Lebensbereichen verstärken auch das Bedürfnis älterer Menschen nach Unterstützung und kontinuierlicher Begleitung: Um digitale Wege zu erproben, Ängste abzubauen und einen souveränen Umgang zu erlernen, sind Verständlichkeit, Praxisrelevanz sowie eine vertrauensvolle Lernumgebung Voraussetzung.
Und wer das Internet sicher nutzen kann, erweitert auch seine Handlungsmöglichkeiten und stärkt seine Unabhängigkeit in vielen Bereichen. Damit das Lernen im höheren Alter gut funktioniert, ist es wichtig, den konkreten Mehrwert im Alltag aufzuzeigen und das aktive Auseinandersetzen, Wischen oder Klicken an den Geräten zu ermöglichen.
In diesem Arbeitsheft möchten wir Ihnen zeigen,
- welche Bedingungen vor Ort nötig sind, um eine gute Technikbegleitung älterer Menschen zu ermöglichen,
- wie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden können,
- wie Sie älteren Menschen den Einstieg in die digitale Welt ermöglichen und welche Punkte dabei zu beachten sind
- und welche Formate, Netzwerke und Online-Plattformen für die ehrenamtliche Technikbegleitung genutzt werden können.
Das Arbeitsheft richtet sich hauptsächlich an Senior*innen.
Das Arbeitsheft richtet sich hauptsächlich an Senior*innen.
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