Seit 2020 hat der persönliche Zugang der Zwei- bis Fünfjährigen zu smarten Geräten zugenommen. Inzwischen verfügt jedes fünfte Kleinkind über ein eigenes Tablet und bereits jedes zehnte Kind über ein Handy oder Smartphone. Die Mehrheit der befragten Eltern sieht die Nutzung von Smartphones durch Kinder jedoch eher kritisch und ist der Ansicht, dass das Gerät für Kinder viele Gefahren birgt und Smartphones generell nichts für Kinder sind. Etwa die Hälfte der Haupterziehenden sieht aber auch Vorteile, was die Nutzung der Geräte durch Kinder betrifft, bspw. das Potenzial Neues zu erfahren oder spielerisch zu lernen.
Mit der Studie miniKIM 2023 legt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) zum vierten Mal Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern im Alter zwischen zwei und fünf Jahren vor. Für die Studie wurden insgesamt 600 Haupterzieher*innen zum Medienverhalten ihrer Kinder online befragt.
Weitere Materialien
JIM-Studie 2024
KI-Anwendungen sind bei vielen Jugendlichen im Alltag angekommen. Insbesondere Chat GPT gewinnt weiter an Bedeutung: Während im vergangenen Jahr 38 Prozent der Jugendlichen diese Anwendung nutzten, sind es mittlerweile 57 Prozent. Zum Material
JIMplus-Studie 2026
Die neue JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat. Zum Material
Ohrenspitzer-Büchlein
Das Buch lädt dazu ein, die Umwelt bewusst mit den Ohren zu entdecken, Geräusche wahrzunehmen und erste Medienerfahrungen gemeinsam zu reflektieren. Zum Material